Die Story

Das Game spielt in einer kleinen Stadt namens "Paradise City", irgendwo in den USA. Du läufst meist mit einem Gewehr bewaffnet herum und triffst auf viele Gegner, welche Ihr Interesse durchsetzen wollen. So gibt es zum Beispiel radikale "Osama Bin Ladens", "Christliche Religionsgruppen" oder "Cops" (die Dich sofort angreifen, wenn Du Deine Waffe gezogen hast). Meist sprechen die Waffen, und es geht recht blutig zur Sache. Es gibt keine festgelegten Levels, sondern Du kannst die ganze Stadt erkunden.

Bestimmte Bereiche von Unterlevels werden, wie damals in
Half-Life, nachgeladen wenn Du sie betrittst. Eine ganze Woche verbringst Du in der City. Diese Woche ist aufgeteilt in verschiedene Tage, wobei Du bestimmte Dinge erledigen musst, damit der nächste Tag beginnt. So sollst Du einmal in einer Kirche um Vergebung für Deine Sünden bitten, oder zum Grab Deines Vaters gehen um darauf urinieren. In welcher Reihenfolge Du diese Aufgaben erledigst bleibt Dir überlassen. Du kannst überall herumlaufen und tun was Dir Spaß macht (meist eben Leute erschießen).
Umsetzung

Die Grafik basiert auf einer erweiterten Version der Unreal-Warfare-Engine, bekannt aus Ego-Shooter wie
Unreal 2 oder
Devastation. Das Game kann sich also sehen lassen und bietet neben realistisch wirkenden Texturen auch tolle Grafikeffekte (Wolkenhimmel, Explosionen usw.) und detaillierte Figuren. Noch ein Wort zu den Figuren: Schaut man genauer hin, kann man so manchen Bekannten entdecken. So gibt es einen fanatischen Islamisten, der Osama Bin Laden ähnelt oder eine Blondine, welche Brintey Spears ähnlich sieht. Auch die Animationen der Tiere wie Hunde und Katzen sind mit viel Liebe zum Detail gemacht worden. Als einziger Kritikpunkt wäre die Physik-Engine zu nennen. Explodierende Autos fliegen durch die Luft und drehen sich dabei, was in der realen Welt etwas anders aussieht.

Mit einer 3D-Surround-Sound-Karte hörst Du die teilweise coolen und witzigen Dialoge der Figuren von der Seite, wo sich derjenige gerade befindet. Die Kommentare von Dir selbst und der Charakteren beziehen sich oft auf andere Games oder Filme, was recht amüsant ist. Richtige Musikstücke gibt es so gut wie keine, meist hörst Du die realen Umweltgeräusche, den Waffensound und die Sprachausgaben. Noch ein Wort zum Thema Blut: Du kannst in
Postal 2 zum Beispiel die Köpfe der Leute abschießen (und dagegen treten), der Körper liegt anschließend in einer riesigen Blutlache. Mit ein Grund, warum das Game (zu recht) als sadistisch bezeichnet, und in vielen Ländern verboten wurde.