Was wäre wenn?
Mit diesen Gedanken beginnen wohl allzu oft die ersten Ideen für ein Computerspiel. Doch nur selten wird versucht eine wirklich glaubhafte alternative Realität zu entwickeln. Oftmals sind die Ergebnisse von Klischees und eher unglaubwürdigen Szenarien durchzogen. Anders sieht es da bei Freedom Fightes aus dem Hause IO Interactive aus.
Cool - die Story
1945 – Hitlerdeutschland liegt in den letzten Zügen und mobilisiert nochmal alles und jeden, um die vorrückenden gegnerischen Armeen zu stoppen. Die Russen beenden den Krieg jedoch kurzerhand mit dem Abwurf einer Atombombe auf Berlin und dieser Abwurf soll den weiteren Geschichtsverlauf entscheidend verändern.
1953 – Großbritannien tritt als letzter freier Staat Europas der Kommunistischen Vereinigung bei.
1996 – Die kommunistische Partei gewinnt die Wahlen in Mexico und die rote Bedrohung rückt immer näher an die Grenzen der USA
Heute – Russische U-Boot-Verbände, Luftschiffe und Soldaten erreichen das US-Amerikanische Festland und besetzen in kürzester Zeit die vereinigten Staaten

Soll das das Ende der freien Welt sein?
Wie beim Jump`n Run Vertreter von Nintendo schlüpfen wir in die Rolle eines Klempners. Allerdings hören wir nicht auf den Namen Mario, sondern auf Chris, sind ca. 30 Jahre alt und mit unserem Kollegen und Bruder Troy gerade unterwegs, auf den Straßen New York’s, zu einer Kundin, während zur gleichen Zeit russische U-Boote, noch völlig unbemerkt, die Küste der Stadt erreichen.
Heiß – das Gameplay
Wir erreichen die Wohnung unserer Kundin und treffen überraschend auf russische Soldaten. Die junge Dame, bei der wir „ein Rohr verlegen“ sollten ist nämlich Isabella Angelina, eine populäre Kritikerin des russischen Systems und somit eines der ersten Ziele der Invasionsstreitkräfte. Verdammt schlechtes Timing.
Nun heißt es die Beine in die Hand nehmen und Land gewinnen. Mit der Hilfe eines Widerstandkämpfers gelingt uns die Flucht, während Isabella und unser Bruder Gefangene der Roten Armee werden.
Innerhalb kürzester Zeit fallen die gesamte Stadt und auch der Rest des Landes in die Hand der Kommunisten. Wenn wir die Freiheit zurückbringen wollen, heißt es erstmal abtauchen und so folgen wir dem Widerstandskämpfer in den Untergrund zu einer kleinen Gruppe, die sich mit einem Leben unter der roten Flagge nicht abfinden will.

Von hier aus starten wir unsere Widerstandsaktionen gegen die Besatzer. Auf einer Übersichtskarte können wir einen Blick auf unsere nächsten Einsatzgebiete werfen. Selbige setzen sich in der Regel aus mehreren Maps zusammen, die wir über das Kanalisationssystem erreichen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Map wir zuerst spielen. Wir können sogar bei Bedarf zwischen den Maps hin und her wechseln und durch eine Aktion in Map A einen taktischen Vorteil in Map B gewinnen. So auch bei unserem ersten Einsatz.
Es gilt Troy und Isabella aus der Gefangenschaft zu befreien. Dazu müssen wir die hiesige Polizeistation einnehmen. Selbige ist zum einen gut bewacht, zum anderen von feindlichen Scharfschützen gesichert. Was tun?
Wir steuern einen Gullideckel an und wechseln zu einer anderen Map, in der wir Dank C4 das Versteck der Scharfschützen hochgehen lassen. Nun steht der Einnahme der Polizeistation nichts mehr im Wege.