Es war einmal…

Jeder der gerne Online-Taktik-Shooter spielt wird sich noch an die guten alten Delta-Force-Shooter erinnern. Damit setzte der Entwickler
Novalogic den Grundstein für die heutigen, modernen Online-Konkurrenten wie
Battlefield 1942 oder
Söldner: Secret Wars. Leider wurde die recht erfolgreiche Serie etwas vernachlässigt, sodass viele Spieler nur mit einem schlechten Gefühl an die Zocker-Zeiten zurückdenken. Ab sofort soll jedoch alles anders werden. Mit einem neuen Online-Shooter, welcher jedoch auf bewehrte Spieler-Tugenden setzt, will
Novalogic den Thron der Mehrspieler-Partien wieder besteigen. Alles soll schöner, größer und besser werden als bei der Konkurrenz. Titel des Überflieger:
Joint Operation: Typhoon Rising!!!
Der Schauplatz

Als Hintergrundgeschichte dient endlich mal kein realer Krieg aus der Vergangenheit oder Gegenwart, sondern ein fiktiver Konflikt in der Zukunft. Im Jahr 2006 bekämpfen sich in Indonesien heimische Separatisten und eine von der UNO entsandte Friedenstruppe mit dem klangvollen Namen „Joint Ops“. Diese besteht aus amerikanischen, französischen, britischen und deutschen Soldaten. Zur Verfügung stehen moderne Waffen und aktuelles Kriegsgerät, sowie viele Fahr- und Flugzeuge.
Die Klassen

Zu Beginn könnt Ihr eine Spielfigur auswählen. Es stehen die fünf Charakterklassen Gewehrschütze, Kanonier, Pionier, Scharfschütze sowie Sanitäter zur Verfügung. Jede Klasse hat seine Vor- und Nachteile, kann jedoch alle Waffen und Objekte nutzen. So kann der wichtige Sanitäter direkt auf dem Schlachtfeld gefallene Kameraden wieder beleben und bekommt dafür Punkte gutgeschrieben, der Gewehrschütze kann dafür Treffer besser wegstecken. Ob ein Spieler zu Deinem Team gehört siehst Du am eingeblendeten Namen über dem Kopf der Spielfigur, Gegner sind nicht markiert.
Mehrspieler-Regeln

Ein Einzelspieler-Part ist praktisch nicht vorhanden. Es gibt zwar einen kooperativen Modus bei dem die anderen Figuren durch computergesteuerte
Bots ersetzt werden, die richtigen Kämpfe finden im Internet statt. Gespielt wird der aus
Battlefield Vietnam bekannte „Conquest-Modus“, nur nennt er sich hier „Advance and Secure“. Bis zu 150 (!) Spieler treten gleichzeitig in zwei Teams gegeneinander an. In einer bestimmten Reihenfolge müssen die Basen (wichtige Bunker oder Hügel) des Gegners eingenommen werden. Dabei gilt eine Basis als erobert wenn im näheren Umkreis kein Feind mehr lebt. Dann kann dieser Stützpunkt als Einstiegspunkt, Waffenlager und zum wechseln der Klasse genutzt werden.
Umsetzung & Fakten

Grafisch hat
Joint Operations nichts mehr mit den altbackenen Delta-Force-Ablegern zu tun. Detailreich sind die Umgebungen (Büsche, Bäume, Gras), realistisch sieht die Wasseroberfläche aus und die Explosionen kommen mit den neusten Partikeleffekten daher. Ein beeindruckender Tag- und Nachtwechsel sorgt weiterhin für atemberaubende Kampfstimmung. Fahr- und Flugzeuge lassen sich kinderleicht steuern, wurden jedoch nicht so realistisch umgesetzt wie etwa bei Söldner. Außer schweren Kampfpanzer gibt es alles was das Herz begehrt, von LCAC-Luftkissenboote über Stryker-Amphibienfahrzeuge bis hin zu Halo-Helikopter. Dabei sind die Vehikel nicht so sehr am Kampf beteiligt, sondern dienen mehr dem Transport auf dem bis zu 60 Quadratkilometer großen Areal.