Es war einmal ein Haus...
Zum Anfang erst mal, ja, es gibt wirklich eine Story in diesem Spiel. Zwar ist diese eher mau als wow, aber man hat nichts anderes erwartet. Der verrückte Professor Dr. Currian benutzt ein riesiges, altes, verlassenes Haus um eine Armee von Untoten auferstehen zu lassen. Zwei Polizisten werden auf den Fall angesetzt und kommen Currian auf die Spur. Sie fahren zu dem Haus und versuchen ihm das Handwerk zu legen. Darauf beginnt ein Kampf auf Leben und Tod...
Unkompliziert einfach

Ist The Hous of the Dead ein Ego-Shooter? Ja, aber kein normaler, denn in diesem Spiel braucht ihr nur eines machen und das ist schießen. Ihr müsst euch nicht darum kümmern, wohin ihr lauft, sondern nur darum, dass ihr überlebt. Alle Bewegungen in dem Spiel sind vorgegeben und können nur an bestimmten Punkten durch bestimmte Aktionen geändert werden. So könnt ihr zum Beispiel an einem Aufzug wählen, ob ihr nach oben oder unten fahrt. Weitere Möglichkeiten gibt es aber nicht.
Außerdem ist das Spiel ausschließlich auf Punkte ausgelegt. Das soll heißen, dass jeder Treffer Punkte bringt. Dazu kommen zusätzliche Objekte, die durch Anschießen aufgenommen werden können und noch mehr Punkte bringen.
Des Weitern ist das Spiel in verschiedene Abschnitte geteilt, wobei am Ende jedes einzelnen ein Zwischengegner folgt. Diese besitzen jeweils verschiedene Schwachpunkte die getroffen werden müssen. Am Ende des Spiels wartet dann das absolute Monster auf euch, von dem keine Schwachstellen bekannt sind. Das Beste am Game ist aber der Multiplayer-Modus. Auch wenn es kein Onlinesupport gibt kann man doch via Splitscreen zu zweit auf die Jagd gehen. Dabei steigt der Spielspaß immens.
Alle meine Zombies

In Sachen Gegner bietet sich alles, was man aus einem guten Horrorfilm gewohnt ist. Angefangen von kleinen Killerwürmern und gefräßigen Zombies bis hin zu sabbernden Wassermonstern und muskelbepackten Kettensägenmördern. Für Abwechslung ist also gesorgt.
Einziger Haken ist, dass die Gegner das Wort
KI nicht in ihrem Wortschatz besitzen, denn ebenso wie die Köpfe der Zombies ist auch diese nur hohl. So greifen euch die Gegner immer direkt an und versuchen gar nicht erst auszuweichen.
Blutbad

Bei der Grafik darf man natürlich nicht zu große Anforderungen stellen, da dieses Game schon einige Jahre auf dem Buckel hat. So sind die Charaktere und die Umgebungen sehr detail- und polygonarm. Trotzdem kann das Spiel aber mit einigen gelungenen Animationen noch überzeugen. So wurden die Monster in viele kleine Teile unterteilt, die man nacheinander abschießen kann. Dabei sind der Variation keine Grenzen gesetzt. Egal, ob ihr ein Bein, einen Arm, oder den Kopf abschießt, es sieht fast immer anders aus. Dabei wurde auch der Blutlevel nicht vernachlässigt. So sind wahre Blutbäder keine Seltenheit und von den Monstern bleibt oft nicht viel mehr als ein Häufchen Schleim zurück. Nach mehrmaligem Spielen stört die schwache Grafik auch nicht mehr, dafür steigt der Spielspaß stetig.