Bekannter Ablauf
Die Story in
The Typing of the Dead ist in exakt die gleiche, wie schon in
The House of the Dead 2. Dieselbe Geschichte und dieselben Gegner, nur das Gameplay ist ein völlig anderes...
Rechtschreibeass

Wer in diesem Spiel richtig loslegen will, der sollte gute Kenntnisse in Rechtschreibung und Sprache haben, aber nicht in Deutsch, sondern in Englisch. Statt wie gewohnt mit einer Pistole, laufen eure Charaktere nun mit einem Laptop durch die Gegend. Monster werden also nicht mehr erschossen, sondern „ertippt“. Das ganze sieht dann so aus, das wenn ein Gegner auf euch zukommt ein Wort vor dem Gegner erscheint, welches ihr so schnell wie möglich in die Tastatur schlagen müsst. Jeder richtige Buchstabe verletzt den Gegner und jeder falsche ist ein Schuss daneben.

Kommen mehrere Zombies gleichzeitig auf euch zu, so könnt ihr euch auch selber das erste Opfer bzw. der leichtesten Begriff aussuchen, aber es wird auch automatisch der erste angewählt. Seid ihr zu langsam beim Tippen, dann fangen die Zombies an zu schlagen bzw. zu schießen. Damit es aber nicht zu unfair wird und ihr euch zu Tode tippt halten die Gegner vor euch an und warten eine gewisse zeit bis zum ersten Schlag. Da ihr aber genauso wenig Leben besitzt, wie im Original solltet ihr jegliche Schläge vermeiden. Die zu tippenden Wörter variieren auch je nach Monster in der Länge, so bekommen kleine Gegner wie Fledermäuse nur kleine Wörter mit meistens drei Buchstaben, oder weniger bis zu einem Buchstaben.

Bei Endgegnern kommen öfter Ladeangriffe vor, bei denen sich der Gegner etwas Zeit lässt bis zum Angriff. Dabei kann es passieren, dass die Wörter sehr lang werden und eine wahre Herausforderung darstellen. Eine ausgereifte Tippgeschwindigkeit ist also von Vorteil.
Um euch dabei etwas zu helfen gibt es einige Reflextests dazu. Darunter ist z.B. ein Test, in dem mehrere Zombies vor euch stehen und alle gleichzeitig mit Äxten werfen. Diese müsst ihr so schnell wie möglich abwehren. In einem anderen Test müsst ihr in einer bestimmten Zeit so viele Gegner wie möglich von einem vorbeifahrenden Auto schießen. So gibt es zwar bei den Locations genug Abwechslung, aber beim eigentlichen Gameplay bleibt diese auf der Strecke, auch wenn sich die geforderten Begriffe nicht wiederholen ist das Spiel auf Dauer etwas eintönig.
Grafisch altbacken
Natürlich wurde auch die Grafik beibehalten und ist nicht mehr auf dem neusten Stand. Für ein Spiel dieser Art kann man aber mit dem Gebotenen zufrieden sein. Der Detailreichtum ist zufriedenstellend und auch die Anzahl der Polygone ist annehmbar. Selbiges gilt für den Sound.