Eine düstere Zukunft
Vier sogenannte „Freelancer“ gehen auf Abenteuerjagd im Jahre 2083. Durch eine katastrophale Verschmutzung sind viele Gebiete unbewohnbar geworden und die Menschen leben in riesigen Metropolen regelrecht zusammengepfercht. Stattdessen sich die Regierung bemüht, um die Situation zu ändern bildeten sich enorme Konzerne, die selbst die Macht über die Städte übernommen haben. Ihr aber stellt euch gegen diese Willkür.
Rollenspiel-Shooter

Was Restricted Area zu einem besonderen Shooter macht, ist die Tatsache, dass es sich hierbei um ein actionreiches Shootererlebnis im Rollenspielstil handelt. Einige mag das zwar abschrecken, aber für andere ist es eine neue Erfahrung, denn diesen Genremix kann man durchaus als gelungen betrachten.
Anfangs habt ihr die Auswahl zwischen vier verschiedenen Charakteren. Einem schießwütigen Rambo, John Woo-Verschnitt, einer sexy Killerin und einer geistesstarken Psychokillerin. Jeder Charakter hat seine eigene Story und letztendlich verschmelzen diese einzelnen Storyschnipsel zusammen. Diese ganze Verschmelzung ist zwar nicht sehr komplex und originell ausgefallen, aber spannend ist sie trotzdem und fordert den Spieler regelrecht aus das Spiel mit allen Charakteren durchzuspielen. Jede Figur besticht dabei durch besondere Fähigkeiten und Spezialisierungen. Während sich der eine aus Schusswaffen spezialisiert hat baut die andere ihre psychokinetischen Fähigkeiten aus. Außerdem gibt es auch Gegenstände, die nur von bestimmten Charakteren benutz werden können. Der Asiate ist z.B. der einzige, der mit zwei Berettas gleichzeitig durch die Gegen rennen kann. Der Rambo wiederum kann als einziger den überaus wirkungsvollen Flammenwerfer bedienen.
Die Kämpfe selber sind durch eine perfekte Steuerung sehr actionreich und dynamisch geworden. Natürlich gibt es wieder zahlreiche Aufträge zu erledigen und Massen an Untoten, Mutanten und anderen Monstern zu pulverisieren.
Items & Erfahrung

An Items mangelt es eigentlich nicht, denn es gibt eine ganze Palette an Waffen, auch wenn diese selten variieren, zahlreiche Ausrüstungsgegenstände und viele Implantate, um euren Körper zu tunen. Dabei könnt ihr so gut wie jedes Körperteil auswechseln, seien es die Beine, die Arme, ein Auge, oder verschiedene Verstärker motorischer Fähigkeiten, wie einen Reaktionsverstärker. Durch diese verschiedensten Implantate lassen sich die Schusseffizienz, genauso wie die Reichweite verbessern, oder aber die Widerstandsfähigkeit gegen Geschosse, oder körperliche Angriffe.
Genauso gut ist auch das Erfahrungssystem gelungen, denn dieses ist ähnlich aufgebaut, wie bekannte Rollenspiele. Habt ihr eine gewisse Anzahl an Gegnern erledigt, so erreicht ihr einen neuen Erfahrungslevel, mit dem ihr eure Charaktereigenschaften, wie z.B. Intelligenz und Reaktion verbessern könnt, und gleichzeitig noch eure Fähigkeiten, wie z.B. schnelleres Schießen, oder schnellere Heilung nach Treffern entwickeln könnt. Diese Fähigkeiten sind von Charakter zu Charakter unterschiedlich, da jeder eine andere Kampfart bevorzugt. Die Gestaltung und Verwendung dieser Eigenschaften und Fähigkeiten ist dabei sehr einsteigerfreundlich geworden, sodass man sich schnell zurechtfindet.
Grafischer Durchschnitt

In Sachen Grafik zeigt sich das Spiel leider von einer etwas angestaubten Seite, denn auch, wenn die Umgebungen detailliert gestaltet sind, wiederholen sie sich zu oft. Gleiches gilt auch für die Innenlevels. Ebenso verhält es sich auch mit den Gegnern, auch wenn diese sehr gut aussehen sind die Variationen eher sehr eingeschränkt. Die Hauptcharaktere sehren ebenfalls sehr gut au und enttäuschen lediglich durch ihre abgehackten Animationen beim Laufen. Die restlichen Animationen, wie z.B. die Explosionen sind dafür sehr gut animiert worden, aber auch die gehäuften Bluteffekte sind äußerst sehenswert. Zusätzlich gibt es noch tolle Licht- und Schatteneffekte. Insgesamt kann man mit dem Gebotenen doch recht zufrieden sein, auch wenn es durchaus noch mehr Abwechslung geben könnte.
Soundhammer
Der Sound im Spiel ist der reinste Spaß, denn es wird einfach alles geboten, was man haben bzw. hören will. Die Schussgeräusche wurden jeder Waffe authentisch angepasst, die Monster klingen erschreckend gut und die Explosionen besitzen den richtigen Druck. Einzig die Hintergrundmusik könnte etwas passender und abwechslungsreicher sein. Dafür ist die Synchronisation einfach grandios gelungen, dabei u.a. die Synchronisationsstimme von Arnold Schwarzenegger. Insgesamt eine fast perfekte Abstimmung.