Grundinformationen

Das offizielle Computerspiel The Punisher basiert weder auf dem Kinofilm mit Dolph Lundgren von 1989, noch auf dem Remake aus dem Jahre 2004, sondern vielmehr auf dem originalen Comic der Serie. Trotzdem ändert sich an der Grundstory nicht allzu viel.
Der Anti-Held

Frank Castel zieht in den Krieg, doch nicht wegen Atomwaffen oder Öl, sondern weil bei einem Schusswechsel mehrerer Gangs seine Frau und sein Kind ums Leben gekommen sind. Fortan ist er auf der Jagd, um dem Verbrechen und der Korruption ein für alle Mal ein Ende zu setzen, egal wie. Dabei entwickelt sich weder eine clevere Story, noch ein Hauch von Spannung, trotzdem ist es völlig ausreichend. Am Ende bleibt nur ein See aus Blut, Körperteilen und Leichen zurück. Ihr seid Frank Castel, ihr seid der PUNISHER.
Nach einer actionreichen Zwischensequenz, landet ihr erst einmal bei der Polizei, die euch nach einer blutigen Schießerei in einem Restaurant festgenommen hat. Nach einem kurzen Verhör steigt das Spiel drei Wochen vorher ein, als euer Feldzug beginnt.
Brachiales Spielprinzip

Die Hauptziele einer jeden Mission beschränken sich auf die Beschaffung möglichst vieler Informationen, und das Töten möglichst vieler Gegner auf brutalste Art und Weise. Dabei könnt ihr mit diversen Foltermethoden die wichtigsten Infos aus euren Feinden quetschen. Dazu könnt ihr zum Beispiel auf vier Standart-Folterungen zurückgreifen, die ihr bei jeder Person nutzen könnt, sobald ihr diese gegriffen habt. Wählen könnt ihr dann unter Würgen, Schlagen, Kopfaufschlagen oder Drohen. Sollte das für einige Spieler zu wenig Abwechslung bieten, gibt es in jedem Level mehrere spezielle Foltermethoden, die makaberer und brutaler kaum hätten ausfallen können, und durch einen weißen Totenkopf markiert sind, genauso, wie spezielle Gegner im Spiel mit besonders wichtigen Infos. So könnt ihr eure Gegner an diesen Stellen zum Beispiel in Schrottpressen werfen, sie mit Kreissägen malträtieren, den Kopf in kochendes Fett stecken oder mit einem Gabelstapler über den Kopf fahren, um nur einige Beispiele zu nennen. In dieser Hinsicht haben die Entwickler wirklich Kreativität bewiesen. Damit ihr aber nicht nur foltern könnt, sondern Menschen auf grausamste Art und sinnloseste Weise töten könnt, gibt es auch orange markierte Totenköpfe, die eine spezielle Tötung bieten. Dort werden eure Feinde dann aufgespießt, in die Luft gejagt, zerteilt, verbrannt, oder einfach erstochen. Bei diesen Tötungen gibt es dann, im Gegensatz zu den Folterungen, extra Punkte für die Ausführung. Bei den Folterungen gibt es Punktabzug, wenn der Gegner tatsächlich stirbt. Das klingt nicht nur sadistisch, sondern ist es auch.
Todespunkte

Wobei wir schon beim nächsten Punkt währen, den Todespunkten, die ihr für jeden getöteten Gegner bekommt. Je spektakulärer ein Feind stirbt, desto mehr Punkte gibt es, wird also jemand von einem Stein erschlagen, bekommt ihr mehr Punkte, als wenn ihr ihn einfach erschossen hättet. Die erhaltenen Punkte könnt ihr dann im Hauptmenü für Waffenupgrades nutzen, die dann die Magazinkapazität vergrößern, eure Panzerung verstärken, oder das Streufeld eurer Waffen verringert. Außerdem bringen die erhaltenen Punkte auch Medaille am Ende jedes Levels, die wiederum neue Modifikationen für die bestimmte Mission, Cheats oder den ein oder anderen Bonus freischalten.
Eure Werkzeuge

Alle Waffen, die ihr in den einzelnen Missionen einsammelt, werden später in eurem Waffenschrank gelistet. Insgesamt gibt es stolze 18 Schusswaffen, die zwar nicht komplett unterschiedlich sind, aber ein breites Spektrum abdecken, das jeden Actionfreund zufrieden stellen dürfte. Mit dabei sind leichte Pistolen, Revolver, ein M16, eine Kalashnikov, eine Schrotflinte, ein Raketenwerfer, ein Flammenwerfer, ein Granatwerfer, noch mehr Maschinengewehre und natürlich Explosions- und Blendgranaten. Alle Waffen, bis auf die großen Geschütze, können auch doppelt getragen werden, sogar die Shotgun, was für zahlreiche Rambo-Manöver sorgt. Um Munition braucht ihr euch dabei keine Sorgen zu machen, denn da fast jeder Gegner irgendeine Waffe mit sich trägt, gibt es diesbezüglich auch keine Probleme.
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