Vorwort
Half-Life: Blue Shift ist ein selbstständiges Produkt und kein
Add-On. Das Originalspiel wird also nicht benötigt.
Gespielt wird diesmal aus der Sicht eines Wachmannes.
Story

Nachdem ihr mit Gordon Freeman und Corporal Adrian Sheppard die Geschehnisse in dem Black Mesa-Komplex miterlebt habt kommt nun die dritte und letzte Möglichkeit.
Barry Calhoun ist Wachmann im Komplex und bereitet sich auf einen weiteren ganz normalen Tag vor. Doch schon nach kurzer Zeit gerät alles außer Kontrolle. Nach dem fehlgeschlagenen Experiment von Freeman, den ihr schon vorher im Zug getroffen habt, geht es nach bewährter Art und Weise durch die Story von Half Life.
Gameplay

Klassisch bleibt das Spiel bei seinen Wurzeln und bietet typische Half Life-Atmosphäre. Man kann zwar keine Revolution erwarten, aber das Gameplay bleibt solide und klassisch.
Bei den Waffen gibt es die Standartbrechstange, eine Pistole, eine Shotgun, ein MG, ein Raketenwerfer und mehr. Nichts neues, aber völlig ausreichend.
Bei den Gegnern sieht das schon anders aus, denn da hat man sich einiges einfallen lassen. Neue fiese Tierchen, die euch euer Leben schwer machen. Aber Vorsicht, denn auch Kleintiere können tödlich sein. Trotzdem gibt es natürlich die bekannten Gegnertypen, die man schon aus dem Originalspiel und dem
Add-On kennt.
Des Weiteren gibt es wieder einige knifflige Rätseleinlagen, die doch etwas Fingerspitzengefühl des Spielers verlangen. Wobei euch nicht selten auch ein feindlicher Soldat bei eurer Arbeit stört. Wobei wir gleich bei der KI währen, die aber nur bei den menschlichen Gegnern richtig zum Einsatz kommt. Dann sollte man auch aufpassen, denn die Gegner sind ziemlich treffsicher und arbeitet oft im Team, wodurch ihr immer die schlechteren Karten habt.
Die Steuerung bleibt dabei wie immer spitze und bietet eine sehr direkte Kontrolle der Spielfigur. Auch Anfänger haben dabei keine Probleme, wobei ein kleines Training nicht geschadet hätte, denn darauf muss man leider verzichten. Außer einen Schießstand gibt es nicht viel zu entdecken, denn das Abenteuer startet schnell und geht gleich in die Vollen, wobei der Spaß sich auch schnell dem Ende neigt, denn nach gerade einmal vier Stunden Spielzeit hat ein Fortgeschrittener Spieler das Spiel beendet.
High Definition Pack

In Sachen Grafik hat man sich noch mal richtig angestrengt die Engine aufzupeppen, wodurch die Charaktermodelle nun um einiges echter aussehen und durch mehr
Polygone glänzen. Auch wurden die Texturen verfeinert und auch die Effekte wirken viel besser und abgestimmter. Ermöglicht wird das durch das sogenannte „High Definition Pack“, welches, und jetzt wird es richtig interessant, nicht nur auf dieses Spiel angewendet wird, sondern auch auf Half Life angewendet werden, um dessen Grafik ebenfalls zu verbessern. Somit kann man auch das Original in schönerer Optik zocken.
Letztlich muss man aber sagen, dass die Grafik doch hinter den Erwartungen zurückbleibt, aber durch die gleichzeitige Verbesserung des Originals, kann man diesen Makel auch verkraften.