„Sie sind Spezialist bei den US-Luftlandeeinheiten und sind von Natur aus ein begnadeter Schütze.“
Mit diesem Slogan auf der Rückseite der Verpackung, wirbt
City Interactive für den Kriegsshooter
Battlestrike: Call to Victory der Battlestrike-Reihe. Doch worum geht es eigentlich?
Gameplay auf Sparflamme
Der Spieler wird während des Siedepunktes des Zweiten Weltkrieges hinter den feindlichen Linien abgesetzt und muss zusammen mit seiner Einheit diverse Sabotageakte im besetzten Europa durchführen. Unter anderem verschlägt es uns in die Ardennen und an die Brücke von Arnheim.
Klingt nicht neu, aber durchaus unterhaltsam. Diverse andere Genre-Vertreter, wie
Medal of Honor: Allied Assault,
Call of Duty oder
Brothers in Arms: Road to Hill 30 haben bereits erfolgreich gezeigt, wie man dieses Szenario spannend und abwechslungsreich umsetzen kann.

Zu Beginn jeder Mission sieht der Spieler sein Alter Ego bei einem Tagebucheintrag kurz vor dem Einsatz. Man erfährt auf diesem Wege, worum es in dem bevorstehenden Kampf geht und wie wir vorgehen sollen. An sich eine gute Idee für einen Missionbriefingersatz. Bleibt allerdings die Frage, warum wir den gleichen Text bereits vorab beim Levelladescreen lesen durften…
Die Missionen selber laufen in der Regel immer nach dem gleichen Schema ab. Von Punkt A nach Punkt B, etwas zerstören, oder stehlen und weiter zu Punkt C. Dazwischen natürlich auf keinen Fall die Gegner verschonen, die teilweise sogar direkt vor euren Augen respawnen und deren Aufgebot erst erlischt, wenn eine bestimmte Anzahl von ihnen erledigt wurde. Gerade an diesen Stellen wird einem deutlich vor Augen geführt, dass man eine starre und eng vorgegebene Levelstruktur durchläuft. Wobei die Stadtmissionen ansatzweise interessant gestaltet sind.
Hin und wieder werden wir auch von unseren Kameraden unterstützt und schlagen beispielsweise gemeinsam einen Angriff auf unsere Stellungen zurück. Dabei kommen neben dem Scharschützengewehr und der Thomson auch eine deutsche MP und Granaten zum Einsatz. Deutschen Panzern entledigt man sich mit der Panzerfaust oder mit Artillerieunterstützung.
Zurück in die Vergangenheit – Technik
Zum Einsatz kommt die Lithtech-
Engine, die bereits 2000 in dem Agentenshooter
No One Lives Forever überzeugen konnte. Es sei jedoch gleich darauf hingewiesen, dass
Battlestrike: Call to Victory, trotz fünf Jahre späterem Release um längen schlechter und monotoner aussieht. Hier haben sich die Entwickler nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Graphisch hinkt das Spiel seiner Zeit absolut hinterher.

Die
K.I. ist stark von Moorhuhn abgekupfert und zeigt eindrucksvoll, warum die deutschen den Krieg verlieren mussten.
Von der technischen Seite kann lediglich die Sprachausgabe überzeugen, die durchweg gut und professionell gesprochen wird. Auch einige Musikstücke wissen zu gefallen.