Aller Anfang ist schwer: Gameplay
In insgesamt zehn Missionen welche inhaltlich teilweise zusammenhängen, hat man mal wieder den Auftrag als eine Ein-
Mann-Armee die Welt zu retten. Eine interessante oder gar spannende Story sucht man allerdings vergebens. Die erste Mission führt den Spieler auf eine besetzte Ölplattform,

welche es nun zu befreien gilt. Bewaffnet mit einem Messer, einer Pistole, einem Sturmgewehr und einigen Granaten, ziehen wir in den Kampf. Die Missionsziele können sich während des Spielens immerwieder ändern. So bekommt man den Auftrag einen Raum zu sichern nachdem man einige Geiseln befreit hat. Das mag sich zwar abwechslungsreich anhören aber nach einigen durchspielten Levels langweilt es mehr als uns zu unterhalten! Besonders viel Action gibt es in
Americas Secret Operations auch nicht. Leider ist man öfter damit beschäftigt irgendwelche Schlüssel oder Karten zu suchen, um durch eine Tür zu gelangen, als zu kämpfen. Für eine Mission brauchen einigermaßen geübte Spieler nie mehr als 20 bis 30 Minuten. Was auch eher Negativ auffällt, ist das man sich immer mit seinen Waffen zufrieden geben muss. Man kann zwar Munition von getöteten Gegnern aufsammeln, aber deren Waffen darf man nicht benutzen. Außerdem sammelt man Munition nicht einfach ein in dem man drüber läuft sondern man muss sich erst vor die Leiche stellen und dann die Aktionstaste gedrückt halten, was uns das ein oder andere mal ein Leben gekostet hat! Wo wir gerade beim Leben sind. Sollte sich die Energie der Spielfigur dem Ende zuneigen muss man auch damit leben.
Medi-Packs sucht man vergebens!
Klon-Armee vom Feinsten oder das Kreuz mit der KI
Die Gegner sind wieder einmal die üblichen verdächtigen......Terroristen. Und da die ja in echt auch alle irgend wie gleich aussehen hat man sich nicht die Mühe gemacht diesen ein individuelles aussehen zu verpassen. Immer wieder kämpfen wir gegen die selben Leute. Das einzige was

sich ab und an mal ändert ist das aussehen der Klamotten, welche diese tragen. Auch die
Künstliche Intelligenz hat nichts mit realen Menschen gemein. Die Terroristen suchen zwar Deckung sofern sie uns entdeckt haben aber das war dann auch der Höhepunkt. Meist bleiben sie in ihrer Deckung und stecken alle paar Sekunden ihren Kopf raus um zu Zielen aber da wir in solchen Sachen besser sind, haben wir schnell gewonnen und können ungestört weiter ziehen.
Wo bin ich eigentlich: Grafik und Sound
Leider ist die Grafik für Grafik-Freaks kein Höhepunkt der Spielgeschichte. Man hat sich zwar anscheinend Mühe gegeben aus der Unreal-Engine noch etwas raus zu holen, aber das ändert nichts an der Tatsache das es im Moment genügend andere Shooter in diesem Bereich gibt, welche um einiges besser aussehen.

Ein kleiner Lichtblick ist der Sound. Während die Einsatzbesprechung eher gelangweilt von einer Synchronstimme runtergelesen wird, passt die Musik fast immer zum aktuellen Geschehen. Die Waffeneffekte sehen einigermaßen brauchbar aus, doch auch hier lässt der Sound zu Wünschen übrig. Wünschen sollte man wohl auch beim Leveldesign. Die Level sehen zwar alle nicht besonders toll aus, sind aber wenigstens einigermaßen stimmig und machen Spaß. Man erkennt klar das dieses Spiel eher etwas für "Einsteiger" ist!
Multiplayer-freuden
Sofern man die Singleplayerkampagne beendet hat kann man noch auf den Multiplayermodus zurückgreifen, welcher den Machern wesentlich besser gelungen ist als die Kampagne und auch wirklich Spaß macht. Acht Spieltypen, die man zusammen mit maximal 16 Spielern zocken kann, stehen einem dabei zur

Verfügung. Austoben kann man sich dabei unter anderem auch mit altbewährten Modi wie
Deathmatch, King of the Hill, Capture the Flag usw. Innovative Ideen gibt es im Multiplaybereich genauso wenig wie im Singleplayer. Sollte man nicht die Möglichkeit haben Online spielen zu können, kann man auch auf
Bots zurückgreifen gegen welche man auf insgesamt dreizehn
Maps antreten kann.