Einheit und Auftrag

Ihr seid Teil einer Spezialeinheit mit dem Namen HUNT (High-risk United Nations Taskforce), die sich auf besonders gefährliche Aufträge konzentriert und immer effektiv und gnadenlos vorgeht. Doch euer neuer Auftrag soll euch und euer Team vor eine harte Prüfung stellen, denn ein wahnsinniger selbsternannter Führer plant Millionen von Menschen zu töten und die Welt in Chaos zu stürzen.
Während ihr in den folgenden Wochen eine Insel genauer erkunden wollt, kommt es zum überraschenden Angriff und euer Boot wird zerstört. Auf der Insel angekommen findet ihr eine riesige Festung, in der ihr den Anführer vermutet, den ihr um jeden Preis aufhalten müsst. Ein gnadenloser und blutiger Kampf beginnt.
Brachial brutal!

Neben riesigen und einfallsreich konstruierten Karten, effektiven Waffen, Massen an Gegnern und viel Action bietet das Spiel vor allem eins, viel Blut. Dadurch konnte man im Jahre 1994 natürlich punkten, besonders, da die Konkurrenz in dieser Hinsicht noch hinterher hing. Das war natürlich auch für Entwickler Apogee Grund genug mächtig die Werbetrommel zu rühren, und so wurde das Spiel mit Sprüchen wie „Das brutalste Spiel aller Zeiten“ umworben, was natürlich auch einen ordentlichen Eindruck machte. Schade nur, dass es die einzige Selbstentwicklung seitens der Entwickler blieb.
Zurück beim Spiel wären wir bei den Waffen, von denen es insgesamt 13 Stück gibt, die bei einer einfachen Pistole anfangen, zum MG übergehen und bei einem Zauberstab enden. Zwischendurch gibt es noch zahlreiche Raketenwerfer, z.b. mit wärmesuchenden Raketen.
Das Ziel eines jeden
Level beschränkt sich hauptsächlich darauf, den Ausgang zur nächsten Etage zu finden, und dabei so viele Punkte wie irgend möglich zu verdienen. Das könnt ihr entweder, indem ihr kreisende Symbole einsammelt, Gegner tötet, oder Verstecke findet, in denen sich auch neue Waffen verbergen. Habt ihr dann einmal eines der vier Kapitel geschafft gibt es natürlich keine Zusammenfassung, sondern einen Zwischengegner. Die allgemeine Gegnervielfalt beschränkt sich hingegen auf zehn verschiedene Charaktere.
Ab und zu könnt ihr auch besondere Boni einsammeln, durch die ihr euch dann entweder in einen Gott verwandeln könnt, der unsterblich ist und mit bloßer Hand töten kann, oder ihr werdet zum Hund, der sich schnell bewegen und töten kann.
Zum Schluss gibt es noch ein abgedrehtes Leveldesign, das dem Spieler viel abverlangt, denn die Größe der Bereiche bringt auch zahlreiche Türen, Fallen, Schlösser und Geheimgänge, durch die man sich schnell verlaufen kann. Deshalb sollte man sich immer merken, welchen Weg man genommen hat.
Multiplayer-Erlebnisse

Selbst an einen Mehrspielermodus haben die Entwickler gedacht, und der ist erfreulich umfangreich ausgefallen. So können sich bis zu elf Spieler in neun verschiedenen
Mods auf 40
Maps bekriegen. Dabei könnt ihr aus fünf verschiedenen Charakteren und elf Uniformen auswählen. Außerdem war „Rise of the Traid“ der erste Shooter, bei dem man im Netzwerkspiel miteinander übers Mikrofon sprechen konnte.
Ein Bilderbuch diese Grafik

Mehr also eine gehobene Bitmap-Grafik sollte man hier natürlich nicht erwarten, aber man hat sich sichtbar Mühe gegeben viele Details einzubauen, wie Nebel- und Feuereffekte. Auch die Waffenmodelle und Charaktere sind ordentlich dargestellt. Besonders erwähnenswert ist aber die Tatsache, das fast jedes Objekt im Spiel zerstörbar ist, sei es eine Vase, eine Säule oder ein Stuhl. Sogar Scheiben splittern in kleinen Teilen auf den Boden. Schöne Explosionen runden das Gesamtbild ab.
Unterstützt wird die Optik natürlich vom basshaltigen Sound, der besonders bei den Schusswechseln und Explosionen eindrucksvoll und rauscharm erklingt. Lediglich die kurzen Sprechpassagen der Gegner sind etwas schwer verständlich und kratzig ausgefallen, was den Gesamteindruck etwas schmälert.