Chasm - The Rift erschien 1997 im optischen Gewand der ersten
Quake-Engine und versuchte, die Spieler mit (zu seiner Zeit) guten Grafik zum Kauf zu bewegen. Ob sich
Chasm - The Rift mit
Quake messen konnte, erfahrt ihr hier.
Zeitreisende mit dem Hang zur Mutation

In
Chasm - The Rift geht es um die beliebte Thematik „Ausserirdische greifen unsere Welt an“. Durch diverse Zeitportale reisen Lebewesen aus allen zeitlichen Epochen auf die Erde und unterziehen sich einer Mutation während ihrer Reise, die sie bei uns angekommen zu großen und bösartigen Bestien macht. Der Spieler ist nun ein Soldat, der die Ausserirdischen aufhalten und jegliche Zeitportale vernichten soll.
Es wird scharf geschossen

In insgesamt 16 düsteren Leveln in Grau- und Brauntönen jagen wir mit 8 verschiedenen Waffen diversen Monstern hinterher, die ein kaum intelligenteres Verhalten an den Tag legen als die Soldaten in
Wolfenstein 3D – 1997 war eigentlich schon mehr KI möglich. Unsere Waffen sind eher schlichte Hausmannskost und reichen von der Schrotflinte über das Pfeilgewehr bis zum Granatwerfer. Die Monster sahen zur damaligen Zeit gut aus, heutzutage ist die Grafik hoffnungslos veraltert und vielleicht noch für ein Handygame einsetzbar.
Ich würde ja gerne helfen

Ansonsten gibt es wenig über dieses Spiel zu berichten – wer es gespielt hat, weiß wovon die Rede ist. Monotone Spielabläufe, anspruchslose Kämpfe, langweilige Texturen und öder Sound: Leider kann man über
Chasm - The Rift nicht allzu viele gute Worte verlieren. Einziges noch anzusprechendes Thema ist der Multiplayermodus: Während Langweile das Deathmatch wie ein roter Faden durchzog, war der Kooperativ-Modus regelrecht erheiternd. So konnte man das Spiel zu zweit von vorne bis hinten durchziehen, was durchaus seinen Reiz hatte.