... survival is a state of mind ...
Dr. Joan Aiken, ihres Zeichens Genforscherin, erhielt den Auftrag ein Artefakt zu untersuchen, welches im Jahre 2028 im Mittleren Osten gefunden w

urde. Dr. Aiken fand heraus, dass mittels dieses Artefakts ein Serum hergestellt werden konnte, mit dem Menschen nach Injektion unglaubliche parapsychologische Fähigkeiten entwickelten, indem sie ungenutzte Teile ihres Gehirns benutzten. Es kam jedoch wie es kommen musste, und alle Testpersonen wurden über kurz oder lang zu Wahnsinnigen, da ihre Hirne nicht in der Lage waren, den Anforderungen entsprechend mitzuwachsen.
Deswegen ging Dr. Aiken einen Schritt weiter: Sie verabreichte das Serum direkt in-utero (eine Verabreichung in die Gebärmutter an Föten). Das Experiment wurde ein voller Erfolg und die ersten beiden Probanten hießen biblisch passend
Cain und Abel - die ersten Psioniker waren geboren.
... slow down the movement of any living thing ...
Die 2-Klassen-Gesellschaft
Das Serum wurde nun erfolgreich angewendet und liess viele Psioniker auf die Welt kommen, die ihre Kräfte zwar unter Kontrolle hatten, die jedoch ebenso wie die Testpersonen vor ihnen würden wahnsinnig werden, wenn sie ihre Kräfte überbeanspruchten. Die Weltbevölkerung zeigte sich beunruigt und nach einer kurzen Zeit gab es erste Auseinandersetzungen zwischen normalen Menschen und Psionikern.

Eine aus zwei Klassen bestehende Gesellschaft bildete sich: Da gab es die Psioniker, die normale Menschen für Abschaum hielten und die andere Seite, die sich einfach nur ein friedliches Zusammensein zwischen alle Beteiligten wünschte. Aus Furcht der Bevölkerung vor dem Missbrauch der psyonischen Kräfte wurde das Department of National Psionic Control (DNCP) gegründet. Cain, mittlerweile Agent bei der DNCP, muss nun gegen seine Bruder Abel antreten, der der niederträchtigen Seite seine Treue schwur.
... Psionics are among us ...
Gedankenlesen per Totem
Der Spieler schlüpft in die Rolle des Agent Cain, der für DNCP eine Art Psionik-Polizist verkörpert und einer der besten Männer für gefährliche Einsätze ist. Damit er überhaupt Psionik-Polizist werden konnte, musste ihm eine Anti-Aggressions-Chip in sein Gehirn implantiert werden, welcher Cain bei unbegründeter Gewaltanwendung gegenüber anderen Menschen ausser Gefecht setzt. Da Cains Bruder Abel ausser Kontrolle geraten ist, hat Cain im Laufe des Spieles mehr als genug Gewalt anzuwenden.
Agent Cain besitzt zu Beginn des Spiels sein Handy, eine Pistole und die Fähigkeit, Feuerbälle aus seinen Fäusten abzuschiessen. Im Laufe des Spieles erwirbt der Agent jedoch noch viele andere offensive und defensive Fähigkeiten.
Mit Hilfe der sogenannten "Totems", von denen es in
Sanity: Aikens Artifact 8 Stück mit insgesamt 80 Fähigkeiten gibt, kann Cain seine Kräfte verbessern. Die Totems

sind so etwas wie Spielkarten, auf denen eine Fähigkeit vermerkt ist; zum Beispiel das Verschiessen von Feuerbällen, das Erstellen von Schutzschilder, die Fähigkeit zu fliegen, Unsichtbarkeit und vieles andere abgefahrene Dinge - wie das Gedankenlesen von NPC, die eventuell grade an ein dringend vom Spieler benötigtes Passwort denken. Cain kann immer zugleich mit 10 Totems ausgerüstet sein, welche dann mittels Hotkey schnell zu aktivieren sind.
... evil thoughts pulsate across time and space ...
Agent im Einsatz
Neben der obligatorischen Energieanzeige sieht der Spieler auch stets eine Leiste mit Cains Psionik-Energie. Denn sämtliche Aktionen Cains, deren Kräfte von Totems herrühren, beeinflussen seine parapsychologische

Energie. Diese läd sich zwar langsam wieder auf, es kann dem Spieler jedoch zum Verhängnis werden, bei nur noch 10 vorhandener Psionik-Energie ein Totem von 100 zu beschwören - Cain wäre im Jenseits: Jedes Totem hat eine besondere Auswirkung auf Spieler und Gegner und benötigt - je nach dem welches Totem - parapsychologische Energie.
Unterwegs in den Level und nach dem Ableben der Gegner findet Cain aber immer wieder Power-Ups, welche seine Lebelsenergie und parapsychologische Energie auffrischen.
Apropos Gegner: Diese finden sich massig in den über 20 Level des Spieles
Sanity: Aikens Artifact und zeugen erneut von der ernormen Ideenvielfalt der Mitarbeiter von
Monolith Productions. Während neutrale Personen ein blauer Kreis umgibt, werden Figuren mit einem roten Kreis den Spieler riguros angreifen. Demnach kann Cain auch bedenkenlos zur Waffe greifen, ohne wegen seines Anti-Aggressions-Chips matt gesetzt zu werden.
Die Kämpfe in
Sanity: Aikens Artifact sind leider nicht so abwechslungsreich wie die Gegnertypen selbst - dafür ist das Gegnerpack zu dumm. Die schiere Masse der Gegner und ihre Stärke (der Schwierigkeitsgrad von
Sanity: Aikens Artifact ist gut angezogen) sorgen dennoch dafür, dass der Fastload-Button nicht zu kurz kommt.
Ein Kampf kann ungefähr so ablaufen: Der Spieler steuert Cain in eine Halle. Das Spiel stoppt, eine kleine Zwischensequenz zeigt Cain im Gespräch mit einem

Bossgegner. Der Bossgegner verflüchtigt sich, jedoch nicht ohne Cain ein paar Gegner zum "Spielen" dazulassen. Das Spiel geht weiter - und die Gegner greifen schon fast unfair schnell an. Cain zückt sein Talent "Shield of Sun" und zaubert einen Schutzschild um sich, welches einige Sekunden bleibt und Angriffe abwehren kann. Während die Gegnerschaft Feuersterne und konzentriertes Sonnenlicht auf Cain herabsegeln lässt, aktiviert Cain das Talent "Binary Grid", welches ein Netzwerk aus grünen Laserstrahlen auf dem Boden erscheinen lässt und alle darauf befindlichen Gegner schwer schädigt. Und so weiter und so fort.
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