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Dem Präsidenten gehts an den Kragen
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1|Fz
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Installation und Systemvoraussetzung
Damit ihr den Kampf gegen Korruption und Drogen überhaupt antreten könnt, muss zunächst eine Datenmenge von 7,4 GB auf eure Festplatte kopiert werden. Klein kann man das Spiel zur Screenshot-Galerie von Just Causewirklich nicht nennen. Die Installation war dennoch relativ schnell abgeschlossen. Bei der Installation könnt ihr euch für eine der fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) entscheiden. Im Gegensatz zu den meisten Spielen, erscheint Just Cause nicht nur auf einer einschichtigen (DVD5), sondern auf einer zweischichtigen DVD (DVD9). Dies ist bei der Datenmenge und den vielen Sprachen auch verständlich. Eine Online-Aktivierung oder die Eingabe eines CD-Keys ist nicht notwendig. Nervig hingegen ist, dass durch den Kopierschutz die virtuellen Laufwerke abgeschaltet werden müssen, da ihr das Spiel sonst nicht starten könnt.



Story
Palmen, Meer, Strand, einfach Entspannen…ja, das wünschen sich die meisten. San Esperito wäre der passende Ort dafür. Wie so oft herrscht aber an den schönsten Orten das reinste Chaos. Grund dafür in San Esperito ist die Korruption. Präsident zur Screenshot-Galerie von Just CauseSalvadore Mendoza steckt mit dem dortigen Drogenkartell unter einer Decke und tyrannisiert die Bürger. Damit sich die Situation wieder entspannt, muss der Diktator aus dem Weg geschafft werden. Nur was tun, wenn die inländische politische Führung der Feind ist? Natürlich muss es einmal mehr ein US-Agent richten. Geschickt wird aber nicht irgendein Agent, sondern Rico Rodriguez, einer der besten Agenten, den die USA zur Verfügung haben.

Leider wird es euch nicht so einfach gemacht, dass ihr, wenn ihr ankommt, sofort auf den Präsidenten trefft, weshalb ihr euch zu diesem erst einmal durchkämpfen müsst. Nur ein Agent gegen ein ganzes Drogenkartell zur Screenshot-Galerie von Just Causedürfte ohne Unterstützung etwas schwer bzw. unwahrscheinlich sein. Und daher habt ihr die Möglichkeit auf Waffen, Fahrzeuge und Munition in Verstecken der US-Regierung zurückzugreifen. In diesen Verstecken habt ihr außerdem, ausgenommen nach einer gemeisterten Mission, noch die einzige Möglichkeit zu speichern. Auf eine Schnellspeicherfunktion wurde verzichtet. Dies ist auch nicht so tragisch, da sich der Schwierigkeitsgrad in Grenzen hält und ihr die Speicherfunktion kaum zur Sicherheit im Falle eines Todes nutzt, sondern eigentlich nur, wenn ihr eine Spielpause einlegen wollt. Grund für den niedrigen Schwierigkeitsgrad ist die nicht so prickelnde KI. Die Gegner gehen selten in Deckung, stellen sich bei einer Verfolgungsjagd mit dem Auto schlecht beim Abdrängen an und die Treffsicherheit lässt auch zu wünschen übrig.

Ihr habt entweder die Möglichkeit euch gleich den Hauptaufgaben zu widmen, zur Screenshot-Galerie von Just Causeum euch dem Diktator zu nähern oder ihr meistert erst einmal ein paar Nebenaufgaben, um euer Ansehen bei den Rebellen zu steigern. Die Nebenaufgaben bestehen zunächst aus der Befreiung einzelner Dörfer. Ist das Dorf in der Hand der Rebellen, erhaltet ihr weitere Missionen von Kontaktpersonen; mal müsst ihr ein bestimmtes Auto beschaffen oder auch mal jemanden eliminieren. Damit ihr diese Auftraggeber nicht suchen müsst, werden diese auf der Mini-Map durch ein Symbol angezeigt. Die Sekundärmissionen sind freiwillig und können auch jeder Zeit abgebrochen werden. Durch das höhere Ansehen erhaltet ihr aber bessere Ausrüstung und schaltet weitere Verstecke frei.



Gameplay
zur Screenshot-Galerie von Just CauseSchon der Anfang ist sehr actionlastig und abwechslungsreich. Ihr springt aus einem Flugzeug, schwebt mit einem Fallschirm an Land, helft einem Kameraden gegen Polizisten und müsst dann noch eine Verfolgungsjagd am MG auf einem Jeep gegen andere Jeeps und Helikopter bestreiten. Daraufhin habt ihr erstmal eine kleine Verschnaufpause, in der ihr die einzelnen Möglichkeiten des Verstecks erklärt bekommt.

Dann gehts wieder zurück auf die Straße, zunächst einmal einen fahrbaren Untersatz suchen. Aber welchen? Die Auswahl an Fahrzeugen ist riesig, doch fällt einem bei den ersten Fahrzeugwechseln schnell auf, dass sie sich vom Fahrverhalten zur Screenshot-Galerie von Just Causenicht besonders unterscheiden. Der Beschleunigunsunterschied zwischen schweren und leichten, sportlichen Autos ist kaum spürbar. Alle Autos haben auch dasselbe Manko bei höheren Geschwindigkeiten. Wollt ihr noch ein wenig weiter nach rechts oder links, bricht das Heck aus und die einzige Möglichkeit ist eine Vollbremsung. Dies gilt nicht nur für Autos, sondern auch für Motorräder. Die beschleunigen etwas schneller, aber auch nicht wirklich spürbar und brechen bei höheren Geschwindigkeiten ebenfalls aus.

zur Screenshot-Galerie von Just CauseBei den ganzen Schießereien und Verfolgungsjagden kommt es natürlich auch vor, dass das ein oder andere Fahrzeug so stark beschädigt wird, dass es irgendwann explodiert. Nur was passiert mit den ausgebrannten Autos? Keine drei Sekunden und das Auto ist vom Erdboden verschwunden. Sind die Fahrzeuge in das Auto-Nirvana gerufen worden? Oder welchen Grund hat das Verschwinden sonst? Dies hätte man besser lösen können. Zumindest könnten die Fahrzeuge so lang liegen bleiben, bis man das Gebiet verlassen hat.



Sound
Zum Teil ist der Sound gut gelungen. Schon im Menü wird man durch die flotte, südamerikanisch angehauchte Musik in Stimmung gebracht. Auch die Kämpfe zur Screenshot-Galerie von Just Causemachen durch die Musikuntermalung noch einmal mehr Spaß. Sonst ist nicht so viel Musik vorhanden. Bei Autofahrten oder Fußmärschen wird man sonst nur von Stimmen der Polizei genervt; selbst wenn keine in der Nähe ist. Dies wäre gar nicht so schlimm, wenn sie nicht immer und immer wieder denselben Satz von sich geben würde. Auch Rebellen und Zivilisten haben nur eine Hand voll verschiedener Sätze, die sich bis zum Ende des Spiels nicht ändern. Anstatt einer netten Musik im Hintergrund hört man sonst nur noch den über einen kreisenden Hubschrauber. Die ersten Stunden kann man mit dem Lärm der Rotoren des Helikopters leben, aber auf Dauer wird dieser Klang auch eher lästig. Wenigstens bei den Autos hätte man sich an Grand Theft Auto orientieren und ein Radio einbauen können. Es bräuchte noch nicht einmal lizenzierte Musik wie in GTA zu sein. Auch die Motorengeräusche könnten etwas besser sein. Jedes Auto und Motorrad hört sich identisch an; den Sound des Motors könnte man gut mit einer kleinen, knatternden, elektrischen Heckenschere vergleichen.



Grafik
zur Screenshot-Galerie von Just CauseAuf den ersten Blick wirkt die Grafik exzellent. Da man zu Beginn aus einem Flugzeug springt, wird man gleich mit der enormen Weitsicht konfrontiert. Auch auf manche kleinen Details wie die Motorbote, die nebenbei über das Wasser heizen, wurde geachtet. Leider wurde wirklich nur auf manche Details geachtet. Denn hier und da treten auch manche grafische Mängel auf. Es reicht von kleineren Mängeln wie z.B. die fehlenden Schatten der Personen an Wohnwagen oder Häusern, das Nichtvorhandensein des Nachziehens vom Wasser, wenn man sich in diesem bewegt bis zu den gröberen Mängeln wie beispielsweise Clipping Fehler, die auch keine Seltenheit sind. Auffällig und auch etwas ärgerlich ist es, dass, wenn man durch höhere Sträucher fährt, die Gräser direkt durch das Auto ragen.

zur Screenshot-Galerie von Just CauseAber nicht nur an Land, sondern auch unter Wasser hat man das Gefühl, dass unsauber gearbeitet wurde, beziehungsweise dass man sich keine Mühe gegeben hat. Außer zwei, drei Meerespflanzen, ist weit und breit nichts von Steinen, Fischen zu sehen. Die Luftblasen sehen auch etwas dürftig aus. Man hat nicht das Gefühl wirklich in einem größeren Gewässer zu tauchen. Das Bild wird einfach nur bläulicher. Das Wasser sieht von außen sehr nett aus, doch durch die Schlamperei bei dem, was einem unter Wasser geboten wird, bleibt Far Cry weiterhin der Maßstab, was das Wasser angeht.



Steuerung
zur Screenshot-Galerie von Just CauseMit der Steuerung kommt man schnell zurecht. Zum Bewegen und Umschauen benötigt man wie sooft „WSAD“ und seine Maus. Spezielle Interaktionen werden durch den zu drückenden Buchstaben angezeigt oder es öffnet sich ein Fenster, in dem eine bestimme Interaktion kurz erläutert wird und wie man sie aktivieren kann.

zur Screenshot-Galerie von Just CauseDurch die Third-Person-Ansicht ist das Schießen zwar nicht so einfach wie in einem Ego-Shooter, aber dies ist nicht schlimm, da man reichlich Munition zur Verfügung hat und ihr somit einfach drauf losballern könnt. Eine Pistole hat, auch wenn es etwas unrealistisch ist, unendlich viel Munition, wodurch man immer mit mindestens einem geladenen Schießeisen herumläuft. An den MGs der Jeeps hilft ein AutoAim, sodass man zumindest da nur noch den Gegner selektieren und draufhalten muss. Leider ist es nur möglich, an den MGs von Fahrzeugen zu schießen. Es ist nicht möglich auch aus den Autos zu schießen.

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1|Fz
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Datum: 04. Oktober 2006
Plattform:
Nummer: 610
Autor: Sohrab
Aufrufe: 2733 mal gelesen


Durchschnitts-Wertung
der Shooterplanet-Redaktion

80%
Zum Fazit...

~ riesige Spielewelt
~ hohe Weitsicht
~ cooles Stuntfeature
~ dumme KI
~ Fahrzeugsteuerung


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