Ach ja, wer kennt sie nicht. Die guten alten Teenie-Horror Filme. Meistens läuft es immer nach dem selben Motto ab -
"Laufen.Sterben.ein.Einziger.überlebt.das.Gute.gewinnt." Warum also nicht ein PC-Spiel
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heraus bringen, was fast alle dieser Punkte verbindet? Nach langem hin und her und nach den Erfolgen solcher Konsorten auf den Konsolen, setzte man sich bei
Hydravision Entertainment daran, genau so etwas auf den PC zu bringen. Und Ta-da! – das Teenie-Survival-Horror-Spiel
Obscure: Learn about Fear war geboren. Da
Obscure: Learn about Fear durch die Bank heraus positive Kritiken bekam -und es durchaus lukrativ sein kann das Gegebene einfach neu aufzuwärmen (siehe
SAW)- fackelte man nicht lange und setzte sich sogleich an einem Nachfolger. Aber ist dieser wirklich gelungen?
Die Installation dieses Titels wiegt satte 2.6 GB, wobei die Installation von der Geschwindigkeit Eures Systems stark abhängig ist. Zum Spielen benötigt ihr neben einem 700 Mhz Prozessor und einer Geforce 3 auch
DirectX 9.0c. Dieses befindet sich ebenfalls auf DVD und kann bei Bedarf nachträglich installiert werden, was allerdings nicht während der normalen Installation geschieht. Ein Pluspunkt von
Obscure 2 ist, dass das Spiel multilingual auf der DVD vorliegt. Das Spiel selbst ist (selbst bei deutscher Installation) komplett auf Englisch, allerdings mit deutschen Untertiteln. Unter Windows XP läuft das Spiel relativ flüssig, allerdings merkt man dem Spiel deutlich an, das es ursprünglich für die etwas ältere Konsolengenerationen (Playstation 2) konzipiert wurde. Dies zeigt sich vor allem am Fehlen der Grafikeinstellungen. Des Weiteren ist Nutzern der neuen Windows-Variante – Windows Vista – stark vom Kauf abzuraten, da es auf dem mit Vista betriebenen Testsystem nach dem Starten eines neuen Spieles immer zu Abstürzen kam. Dies geschah, obwohl die Verpackung doch proklamiert, dass Vista definitiv unterstützt werde.
Obscure 2 setzt genau da an, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Die verbleibenden Hauptcharaktere, welche den ersten Teil unversehrt überstanden, sind nun dabei ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Einige von ihnen befinden sich sogar schon auf der Uni.
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Genau hier knüpft
Obscure 2 an. Während die Mutationen im ersten Teil noch mutwillig von einem verrückten Professor ausgingen, welcher seinen toten Bruder heilen wollte, ist es in
Obscure 2 eher der Zufall, der das Schicksal an gerade diese Highschool führt. Die Unheilbringende Pflanze des ersten Teils taucht nun in der Umgebung der Highschool auf und verbreitet dort Angst und Schrecken.
Was sich auf den ersten Schlag recht spannend anhört, entpuppt sich allerdings schnell als fader Abklatsch des großartigen Vorgängers. Atmosphärisch und musikalisch kann man
Obscure 2 nur Gutes anheften, denn selbst die englischen Synchronstimmen hören sich angemessen und authentisch an und auch die dezente Musikuntermalung, die stark an alte Gruselfilme von Hitchcock erinnern, ist mehr als nur gut gelungen. Was allerdings den Spielspaß merklich nach unten treibt ist -neben der etwas trist wirkenden Grafik- vor allem die Tatsache, dass man
Obscure 2 schmerzlich anmerkt, das es eigentlich ein Konsolenprodukt ist bzw. sein sollte. Dies zeigt sich zum Beispiel beim Versuch das Spiel zu speichern.
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Denn falls ihr mal vorhaben zu speichern, solltet ihr euch viel Zeit mitgebracht haben. Das Speichern ist nämlich nur durch Finden von schwarzen Blumen an Wänden möglich, welche allerdings nur einmal benutzt werden können und darüber hinaus auch noch rar übers Spiel verteilt wurden. Ein weiterer Punkt ist die hackelige Steuerung. Zwar kann man sich mit dieser nach den ersten paar Spielstunden anfreunden, aber dennoch ist es verwunderlich, warum man zum Benutzen der Waffen (welche vom Golfschläger über Pistolen bis zur Shotgun alles abdeckt) erst die rechte und dann die linke Maustaste drücken muss, um einen einzigen Schlag/Schuss abgeben zu können. Ein weiterer Kritikpunkt (eigentlich der Hauptkritikpunkt schlechthin) ist die wirklich verhunzte Kameraführung.